Emotion

Musik und Emotion

Posted by admin on August 31, 2013
Music curiosities, News, Sound Branding / No Comments

Christoph DrösserWarum erzeugt Musik Gefühle? Einige Erklärungsversuche der Wissenschaft

Musik kann in uns hineinfahren wie ein Blitz. Sie kann zu Tränen rühren, zum ausgelassenen Tanzen verführen, uns an Orte und vergangene Zeiten zurückführen. Wie kann das sein? Sprache, die mit der Musik sehr verwandt ist, erreicht uns immer über das Bewusstsein. Doch Musik trifft uns ganz unmittelbar, ohne dass wir ihren Inhalt analysieren müssen. Wie macht Musik das, was sie macht?

Lesen Sie hier den sehr empfehlenswerten Artikel:
Der Gänsehaut-Effekt von Christoph Drösser

„Musik und Emotion“ ist das Titelthema im Ressort „Wissen“ von DIE ZEIT, Ausgabe #35 vom 26. August 2010

Weitere Artikel online unter http://www.zeit.de/2010/35/Musik-Gefuehle

GänsehautEffekt

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Sex, Drugs, Bach & Brahms
- Warum Musik glücklich macht

Posted by admin on May 27, 2011
News, Sound Branding / 1 Comment


Valorie Salimpoor Der Geist des Rock & Roll

Zu dieser Bewegung gehören nicht nur die Musik, sondern auch der Sex und die Drogen. Doch was bleibt, wenn man auf letztere verzichtet und nur noch der Rock & Roll da ist? Die Antwort: Die gleiche süchtig machende und überwältigende Wirkung.

Die gesunde Droge

Eine aktuelle Studie aus Kanada beweist, dass faszinierende Kompositionen die gleiche Wirkung auf das menschliche Gehirn haben, wie die eben genannten Stimuli.

Valorie Salimpoor und ihr Forschungsteam vom Montreal Neurological Institute belegen, dass bei fesselnden Klängen Dopamin freigesetzt wird, ein Botenstoff, der uns u.a. Freude, Glück und Zuversicht stärker empfinden lässt. Die Untersuchung liefert nicht nur aus wissenschaftlicher Perspektive die Erklärung für die Wichtigkeit der Musik in der Gesellschaft, sondern bietet außerdem neue Einsichten in das menschliche Belohnungssystem. Die meisten Probanden der Studie, wählten klassische Melodien, da diese sie am meisten bewegten.

In einer früheren Analyse fanden die kanadischen Wissenschaftler heraus, dass Musik eine Welle von intensiven emotionalen Erregungen hervorrufen kann, die sich z.B. in Veränderungen von Herzfrequenz, Puls und Atmung zeigen. Zusätzlich berichteten die Testpersonen oft noch von Gänsehaut und Schauern, ausgelöst durch die Musik. Die neuesten Erkenntnisse offenbaren, dass während diesen Schauern das Blut in die Regionen des Gehirns fließt, in denen Dopamin freigesetzt wird. Gehirn-Scans lieferten die Gewissheit, dass tatsächlich Dopamin ausgeschüttet wird.

Das Ende vom Lied

Im Volksmund als Glückshormon geltend, ist der Botenstoff aber auch an der Entwicklung von Suchtverhalten und Psychosen beteiligt. Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass auch Musik einen gewissen Suchtfaktor hat.

Bevor man sich nun das nächste Mal seinen Gelüsten hingibt, sollte man abwägen, ob Augenringe oder Kater es wirklich wert sind, oder ob lieber Bach und Brahms heute für den nötigen Kick sorgen sollten.

Ein sechs-minütiges Video zur Studie:

http://www.youtube.com/user/MontrealNeuro#p/a/f/0/wZMA65R26qU

 

Das Montreal Neurological Institute:

http://www.mni.mcgill.ca/

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